Immer froh, immer frei, immer sexy!

und beruflich Sängerin, Komponistin, Schauspielerin, aber vor allem Chansonniere. Im Chanson bewege ich mich zwischen kubanischen Trovas mit filmmusikalischen Elementen und deutsch kabarettistischen Chanson. Ich stehe mit eigenen Chansons auf der Bühne und komponiere Musik für Filme.

Wie soll ich's sagen?

Oft ist es ja nicht das, was man sagen will eine Herausforderung, sondern wie man etwas ausdrücken will - welche Wirkung man erzeugen will- wie man seinen Gedanken verpackt. Und um einen Schritt weiter zu gehen, so wie Georg Orwell es tut: " Wenn das Denken die Sprache verdirbt, kann auch die Sprache das Denken verderben."

 

Mit meinen Chansons lade ich den Zuhörer ein, durch Humor und Empathie neue Perspektiven einzunehmen. Sie dürfen ihre Denkmuster für einen Moment unterbrechen und die Welt durch eine andere Brille betrachten. Das Chanson schafft es mit gewitztem Geschick seine Gedanken so anzustimmen, dass sich ein jeder lebhaft und besonnen mitreißen lässt.

Lustig nach falschen Tönen. Durstig nach Musik.

Als Mädchen spielte ich absichtlich falsche Töne, um die Lehrerin zur Weißglut zu bringen. Ich dichtete bekannte Lieder um, um nahstehende Menschen zum Schmunzeln zu bringen. Und weil es mir gefiel auf Stühlen zur Musik zu tanzen, wurde ich aus dem evangelischen Mädchenchor herausgeworfen. Ja, Musik war schon immer da. Warum, wurde mir erst bewusst, als ich während meines Schauspielstudiums kaum noch Musik machte. Ohne sie konnte ich mich nicht in dem Maße ausdrücken, wie ich es mit ihr konnte. Diese Durststrecke brachte mich der Musik näher denn je, und ich begann Musik zu komponieren.

Chansonreif.

Auch wenn mir ein Apfelstrudel lieber gewesen wäre, geriet ich in einen kompositorischen Projektstrudel. Dieser ließ mich fast ausschließlich Ideen anderer realisieren und verdrehte mir die Sicht auf mich und meine Visionen. Der Sog wurde immer stärker, riss mich von Pro- zu jekt, zerrte an Gliedern und Nerven, schleuderte mich gegen inneren Widerstand, verzwirbelte mich solange, bis ich auf dem Krankenbett aufwachte. Hier besann ich mich der Klara, die als Kind das Wickeltuch ihres Bruders ausklappte, sich daraufstellte, als wäre es eine Bühne, und laut deutsche Chansons sang. Ich lächelte. " Ich bin ja ein Chanson. Eine Mischform aus Gesang, Schauspiel und Komposition." Meine Gedanken wurden vom Arzt unterbrochen, der heute die Visite machte. " Frau Finck, 06:52 Uhr. Wie geht es Ihnen?" Grinsend antwortete ich: " Chansonreif." Das war der Augenblick, in welchem ich entschied, mich vollkommen dem Chanson zu widmen. Auch wenn es die ganze Zeit da war, musste ich es erst erkennen.

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